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Adressat unbekannt

Kathrine Kressmann Taylor - szenische Lesung zu den Heimattagen Bruchsal

Zusätzliche Aufführungen: 
Benefizvorstellung in Gedenken an Uwe Bischoff am 17. April 2015, Beginn: um 20:00 Uhr (der Erlös geht an das Hospiz Agape Wiesloch)
Zusatzvorstellung zur Stolperstein-Legung in Bruchsal am 19. April 2015, Beginn: um 17:00 Uhr

Adresse: Am alten Güterbahnhof 12, 76646 Bruchsal (alte Adresse: Güterbahnhof 5)
Bitte beachten: Wegen Bauarbeiten ist die Zufahrt von der Südseite (OGA) nicht möglich. Bitte über die Werner-von-Siemens Str. (Profi Foos) anfahren.

Wenn am 19. April unter Anwesenheit von Nachfahren von NS-Opfern die ersten Bruchsaler Stolpersteine verlegt werden, möchte auch das Exil Theater noch einmal an die Judenpogrome erinnern. In „Adressat unbekannt“ hat die amerikanische Journalistin Kressman Taylor bereits 1938 das Verschwinden eines jüdischen Menschen auf sehr eindringliche Weise beschrieben. In einer Sondervorstellung an eben diesem 19. April um 17.00 Uhr will das Exil Theater (s)einen Beitrag zur Erinnerung an die unzähligen Verschleppten leisten.

Eine ganz andere Form des Erinnerns und Gedenkens findet im Exil Theater bereits am Freitag davor, 17. April um 20.00 Uhr statt. Aus leider traurigem Anlass wird der junge Verein mit „Adressat unbekannt“ eine Benefizvorstellung zugunsten des Hospizes Agape geben und sich dabei an ein vor Kurzem verstorbenes Mitglied erinnern. Der Erlös dieser Sondervorstellung ist für den Hospiz Agape in Wiesloch bestimmt.

Die szenische Lesung „Adressat unbekannt“ wurde schon im Februar und März diesen Jahres gespielt und erhielt viel Zulauf und Zuspruch. „Wie Ayrle in jeder Szene mehr Zweifel und Prinzipien über Bord wirft oder Kadus als zunächst hilfloser Eisenstein in der Ferne verzweifelt, ist eindringlich, aber nicht überzogen dargestellt. Die Ankündigung des Exil-Theaters als szenische Lesung ist als klares Understatement zu werten, denn in der Inszenierung von Bernhard Wendel bleibt viel Raum zum Schauspiel. Passend dezent auch das Auftreten von Johannes Lempp als Kofferträger, Bote, Sekretär, Spitzel und – gewohnt großartig – als Pianist“, schreibt Armin Herberger in der Kritik für die BNN.

Zum Inhalt der szenischen Lesung:

Zwei Freunde besitzen zusammen eine gut gehende Kunstgalerie in Kalifornien, der jüdische Max Eisenstein und der nach Nazi-Lesart „arische“ Martin Schulse. Als Schulse nach München übersiedelt betrachtet er die Naziumtriebe zunächst noch distanziert, verwandelt sich aber zunehmend in einen Fanatiker und distanziert sich von seinem jüdischen Freund. Eisensteins Schwester Griselle lebt als Schauspielerin in Deutschland und war mit Schulse liiert. Die Judenpogrome machen auch vor ihr nicht Halt. Als ein Brief Eisensteins an seine Schwester Griselle mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“ zurückkommt, fleht Eisenstein seinen Freund an, herauszufinden, was ihr zugestoßen sei. Der lehnt barsch ab und verbietet sich jeden weiteren Kontakt – außer den rein geschäftlichen. Max nimmt Rache.

Karten nur an der Abendkasse erhältlich. Reservierung der Karten hier möglich.

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Die Da!

Christiane Reiff - zu den Heimattagen die Geschichte einer Heimatlosen

Aufführungen: am 08., 09. und 15. Mai 2015, Beginn um 20:00 Uhr vor dem Exiltheater Bruchsal

Adresse: Am alten Güterbahnhof 12, 76646 Bruchsal (alte Adresse: Güterbahnhof 5)
Bitte beachten: Wegen Bauarbeiten ist die Zufahrt von der Südseite (OGA) nicht möglich. Bitte über die Werner-von-Siemens Str. (Profi Foos) anfahren.

Bruchsal ganz im Zeichen der Heimattage feiert, gedenkt und dekliniert dieses komplexe Thema auf vielfältige Weise. Deshalb wird auch das Exil Theater in seiner neusten Produktion „Die da!“ von Christiane Reiff ab dem 8. Mai das Thema „Heimat“ aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive beleuchten – nämlich aus der einer Heimatlosen. Sehr (schwarz-) humorig, manchmal auch sehr ironisch und saukomisch hält „Die da!“ ihren Zuschauern einen Spiegel vor. Und sie schafft es immer wieder, dass man sich in seiner spießigen, kleinbürgerlichen Gartenzwergperspektive ertappt fühlt.

Wenn sie zum Beispiel erzählt, wie sie aus Versehen an den sandalentragenden Kulturamtsleiter Lothar geraten ist, wie er eine Beziehung mit ihr angefangen hat und sie bei Kräutertee und Buddha vom Vegetarismus überzeugen wollte. Oder wie sie eine Floristiklehre angefangen hat, oder statt in die Schule lieber ins Kino gegangen ist. Und immer sind ihre Utopien irgendwie zu Bruch gegangen, ist „Die da!“ gescheitert und hat sich nach Münchhausen-Art selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen.

Dann aber kommt das befreiende Lachen, und „Die da!“ ist wieder „nur“ eine Schauspielerin, die uns eine spannende, rührende und erfüllte Lebensgeschichte erzählt. In diesem Fall ist „Die da!“ Karina Liebgott. In der Inszenierung von Bernhard Wendel hat sie viel Freiraum, alle Facetten der Tragödie und Komödie herauszuholen und ihre Schauspielkunst darzustellen.

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Kartenvorverkauf Exil Theater

Hirsch-Apotheke
Bahnhofstraße 8 · 76646 Bruchsal
Telefon 07251-2656

Buchhandlung Braunbarth
Kaiserstraße 30 · 76646 Bruchsal
Telefon 07251-384800

 

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