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Mit Slapstick zu Seelenqualen

BNN, 19. Oktober 2009

Wenn der Postmann dreifach dasteht, ist geballte Kreativität auf der Bühne: Das Exil Theater überzeugte bei der Premiere von „Mein junges idiotisches Herz“ mit außergewöhnlichen Ideen und grandioser Schauspielleistung.

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er Wahnsinn hat vier Gesichter, aber viele Kostüme. Ein rotes Kleid für die lebensmüde Karin Schlüter (Lisa-Maria Klotz), ein brauner Bademantel für Hausmeister Eugen Zarter (Alexander Ninnig), Business-Dress für Paula Lachmär (Ellen Grünenwald), eine Krawatte für Hans Werner Sandmann (Marco Fessler), ein gelber Bowler für den Postboten (alle), eine blaue Schürze für den Saftlieferanten (auch alle). Die Charaktere treffen in einem Mietshaus aufeinander und enthüllen sich gegenseitig eine Gemeinsamkeit: einen ausgewachsenen Dachschaden, sozusagen Psychosen in XL.
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Charaktere hart an der Grenze zum Wahnsinn

BNN, 17. Juni 2009

Bruchsaler Exil Theater inszenierte tiefschwarze Groteske „Yvonne – die Burgunderprinzessin” in der HLA-Aula

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ie ist so ganz anders. Sie spricht so gut wie nichts, schaut immer in die andere Richtung, macht einen Schmollmund und hat irgendwie keine Lust auf gar nichts. Yvonne, die Burgunderprinzessin, ist so ganz anders als die königliche Gesellschaft. Keiner will sie, keiner mag sie. Sie funktioniert nicht und irritiert genau deshalb ihre höfische Umwelt. Irgendwie also kein Wunder, dass sich Prinz Philipp an ihr seine Hörner abstoßen will. Gelangweilt von der Oberflächlichkeit bei Hofe will er sich mit Yvonne verloben. Vielleicht gibt sie ja seinem Leben einen Sinn?
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Verlockungen der Schwarzen Magie

BNN, 05. Mai 2009

„Krabat“-Premiere: Exil Theater betont das Mystische an Preußlers Vorlage

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it dem eigenen Willen ist es so eine Sache. Bei Erwachsenen schon, und auf dem Weg zum Erwachsenwerden erst Recht. Dazu kommen auf diesem Weg ja noch die vielen Verlockungen. Otfried Preußler hat darüber ein Kinderbuch geschrieben: „Krabat“. Das Exil Theater hat es jetzt auf seine Bühne in der Handelslehranstalt gebracht.

Preußler hat sich einer Volkssage um einen Waisenjungen bedient, der bei einem Müller in die Lehre geht – die Mühle freilich ist eine Schwarze Schule, an der Schreiben und Lesen verboten sind und statt dessen Schwarze Kunst gelehrt wird. Regisseur Bernhard Wendel legt seine Inszenierung zwar auch mystisch aus, doch schnell wird deutlich, dass die Schwarze Magie stellvertretend steht für eben diese vielen Verlockungen und das Finden eines eigenen Wegs.

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Gretchen passt wie die Faust aufs Auge

BNN, 08. April 2009

Première: Blick hinter die Theaterkulissen mit Goethes Bühnen-Bestseller

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offentlich spielen sie es heute so, wie es ist.“ Mit diesem Wunschgedanken einer älteren Dame in der ersten Reihe nimmt der Abend im Bruchsaler Exil Theater seinen Lauf. Und sie spielen tatsächlich so, wie es ist. Lassen das Publikum einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Theatermachens werfen. Denn Theater ist ja einfach nur machen. Dass ausgerechnet Goethes Gretchen-Kästchen-Szene aus Faust I, „in der Reclam-Ausgabe Seite 89 folgende“, für Autor Lutz Hübner und sein „Gretchen 89 ff“ Stück zum Zweck ist, passt wie die Faust aufs Auge.
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Rabenschwarze Komödie über die Bühnenwelt

BNN, 31. März 2009

Exil Theater Bruchsal: Lutz Hübners „Gretchen 89 ff“ verspricht voyeuristische Einblicke

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in theatraler Laie denkt, dass man Theater einfach nur machen muss. Ein Profi gagegen denkt, dass man Theater einfach nur machen muss. Zwischen diesen beiden so gegensätzlichen Auffassungen bewegt sich Lutz Hübners rabenschwarze Komödie über das Theater: „Gretchen 89 ff“. Es handelt sich um dabei nicht um den zwanzigsten Geburtstag eines unbekannten Mädchens, sondern um einen tiefen, höchst voyeuristischen Einblich in die Giftküche des Theaters, ein „Making-of“ quasi.
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Mit Liebe und Humor das Leben gemeistert

BNN, 02. Dezember 2008

Exil Theater hatte erfolgreiche Premiere mit „Der Weihnachtsabend“ nach Charles Dickens

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ibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“, schreibt Charles Dickens in seinem Roman „David Copperfield“. Diese Lebenseinstellung wird ebenso deutlich in dem Theaterstück „Der Weihnachtsabend“, das beim Exil Theater in der Bruchsaler Handelslhranstalt Premiere hatte. Bernhard Wendel hat es aus der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens entwickelt und auch Regie geführt.
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Wir koexistieren

Wochenblatt, 05. November 2008

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Das aktuelle Interview: Bernhard Wendel, künstlerischer Leiter des Exil Theaters

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eit gut einem halben Jahr geht Bruchsal ins Exil. Die kaum genutzte Aula der Handelslehranstalt (HLA) ist vom Amateurtheater zur Spielstätte umfunktioniert worden, vier große Produktionen stehen zu Buche. Der künstlerische Leiter und stellvertretende Vorsitzende des Exil Theaters, Bernhard Wendel, zieht ein Jahr nach Vereinsgründung befragt von Patrick Wurster ein Resümee.

???: Mit Molières „Le Tartuffe“ begann das Exildasein. Viele der Macher waren zuvor maßgeblich bei der Koralle engagiert. Ist in Bruchsal genug Platz für zwei Amateurbühnen?

Bernhard Wendel: Es gab in Bruchsal immer drei Theater: die Badische Landesbühne, die Koralle und das in der Auflösung begriffene Iwwerzwerch Theater, wovon sich viele Mitglieder unserem Verein angeschlossen haben. Aus diesem Grund können auch jetzt beide Theater koexistieren. Und wenn wir bei unseren Vorstellungen den roten Teppich auslegen und die Scheinwerfer einschalten, dann bleiben die Leute stehen; schon deshalb, weil die Vergnügungsmeile nicht weit ist. Manch einer ist so schon Teil unseres Stammpublikums geworden.

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Ironie und Satire auf Geisterschloss-Nostalgie

BNN, 04./05. Oktober 2008

„Das Gespenst von Canterville spukt durch die Bruchsaler Handelslehranstalt / Viele Rollen mit wenig Spielern

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ruselstimmung herrschte im Theatersaal – das grausige Gespenst von Canterville ging um. In seiner Premièrenaufführung begeisterte das Exil Theater sein Publikum in der neuen Kulturstätte Bruchsals. Die den meisten bekannte Geschichte von Oscar Wilde ist schnell erzählt: Amerikanische Familie kauft Schloss mit Geist, Geist spukt, Familie erschrickt nicht. Zwillinge der Familie ihrerseits erschrecken das Gespenst. Hübscher Tochter gelingt es, den Geist zu erlösen und bekommt auch noch ihren Lover. Dargestellt wird die Story von Oscar Wilde als szenische Lesung, die Regisseur und Autor Bernhard Wendel für die Bühne hervorragend bearbeitet und sehr gekonnt angepasst hat.
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Ein Duell der Niederträchtigkeiten

BNN, 02.06.2008

Première von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” im Bruchsaler Exil Theater

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in stilvolles Wohnzimmer mit einladendem weißen Sofa, ein Ehepaar in den Vierzigern, das von einer Party nach Hause kommt. Das Leben zu zweit könnte so schön sein, doch diese Ehe ist die Hölle. Mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” hat sich das Exil Theater nach „Le Tartuffe” an einen zweiten großen Klassiker gewagt, und es wäre bei dieser gelungenen Première zu wünschen gewesen, dass der Theatersaal in der Handelslehranstalt mehr als nur halb voll besetzt gewesen wäre.
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Neues Theater spielt Molières „Le Tartuffe”

KA-News, 17.05.2008

Bruchsal - Wenn es in der Barockstadt künftig üblich ist, einfach mal ins Exil zu gehen, dann ist das kein Effekt einer neuen Auswanderungswelle. Denn das Besagte liegt mitten in Bruchsal: in der Aula der Handelslehranstalt.

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ort haben sich passionierte Theatermenschen eingenistet und im vergangenen Spätsommer einen neuen Verein gegründet, das Exil Theater Bruchsal.

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Fulminanter Start mit Heuchler-Komödie

INKA-Magazin, 19.05.2008

Fulminanter Start mit Heuchler-Komödie, die man gesehen haben muss! Exil Theater spielt als erstes Stück Molières „Tartuffe“.

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elch ein Stück! Molière hat das Wechselbad von Verbot und Zulassung, abmildernden Umschreibens und geifernden Hasses selber erlebt; und noch im 20. Jahrhundert verhinderten kommunistische Zensoren Tartuffe-Inszenierungen in ihrem Machtbereich. Nun startet das neugegründete „Exil Theater“ mit diesem Stück. Warum gerade „Tartuffe“?
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Bruchsal geht ins Exil

raumK, Ausgabe Mai 2008

Bruchsal geht ins Exil - Neues Bruchsaler Theater startet mit Molière

„I

ch bin keinen Heller wert!“, ruft Tartuffe verzweifelt, während er voll gespielter Demut um das riesige Kruzifix auf der Bühne scharwenzelt. Theatralisch, kriecherisch, bigott, heuchlerisch und tückisch - Marco Feßler zieht alle Register der von Molière ersonnenen Figur.
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Vorverkaufsstellen Exil Theater

Karten fürs Exil Theater erhalten Sie bei den folgenden Vorverkaufsstellen:

Hirsch-Apotheke
Bahnhofstraße 8 · 76646 Bruchsal
Telefon 07251-2656

Vorverkaufsstellen Willi die Bühne

Karten für Veranstaltungen von Willi die Bühne erhalten Sie bei den folgenden Vorverkaufsstellen:

Buchhandlung Braunbarth
Kaiserstraße 30 · 76646 Bruchsal
Telefon 07251-384800

Hirsch-Apotheke
Bahnhofstraße 8 · 76646 Bruchsal
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