|
|
|
————————————————————————
Geschichtsstunde mit Knalleffekt
Bruchsaler Rundschau (BNN), 18. März 2013
Premiere "Am Zaun" im Bruchsaler Exil Theater / "Kein Betroffenheitsstück"
E
s ist kein Bauernhof, den Friedrich von seinem Fenster aus sieht, und es sind auch keine Abfälle, die dort verbrannt werden. Anfangs weiß das der Sohn des SS-Obersturmführers nicht, also beneidet er den Jungen hinter dem Zaun, der den ganzen Tag einen "Schlafanzug" trägt und nicht in die Schule muss.
Kein Betroffenheitsstück wollte das Exil Theater mit seiner Eigenproduktion machen, sondern etwas eigenes auf die Bühne bringen über das dunkelste Kapitel Deutscher Geschichte - Anlass der Schreibwerkstatt war der 75. Jahrestags der Reichspogromnacht im vergangenen November. (Die Bruchsaler Rundschau berichtete.)
Die Jungautoren Paul Fuchs, Johannes Ayrle, Vincent Kadus, Valentin Ontrup und Hans-Maximillian Lupp haben trotz deutlicher Zitate aus ihren Inspirationsquellen, die manche Szenen vorhersehbar machten, ein stimmiges Gesamtbild geschaffen. Nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, sondern auch über Werte und Ideale unter einem menschenverachtenden Regime. Das grosszügig gestaltete Bühnenbild um die Traversen herum beeindruckte mit Details wie Strom auf dem Zaun, der zwar im Mittelpunkt der Geschichte steht, aber nur durch clever dargestellte räumliche Umwege zu erreichen ist.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Düster-herbstlicher Bühnenstoff
Bruchsaler Rundschau (BNN), 06. November 2012
'Sommertag' im Exil Theater: Ein Mann verschwindet, die Frau wartet
„H
ier haben wir gewohnt. Er und ich. Wir beide.“ Es hört sich nach einer glücklichen Ehe an, bis zu jenem Tag, an dem ihr Mann nicht wiederkam. Seitdem steht sie immer wieder am Fenster und schaut auf den Fjord, wo Asle so gerne mit dem Boot hinausfuhr.
Im Kern ist die Geschichte mit diesen wenigen Worten erzählt. Warum sollte man daraus ein Bühnenstück machen, wie es der norwegische Dramatiker Jon Fosse getan hat?
Das Exil Theater hat es unter der Regie von Bernhard Wendel gewagt, diesen fragilen Stoff aufzuführen, für den ein Amateurtheater in der Regel keine Lizenz bekommt. Und der Schuh war keinesfalls zu groß: das Bühnenbild in skandinavischem Flair, atmosphärisch unterstützt von schwermütigen Orchesterklängen, ließ den Schauspielern dennoch Raum für die leise, behutsame Darstellung der Charaktere samt ihren psychischen Kerben.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Ein Pakt mit dem Teufel…
Bruchsaler Rundschau (BNN), 02. Oktober 2012
Die Komödie „Art & Crime“ am Exil Theater Bruchsal
W
ie wäre es, im gangsterbeherrschten New York der 20er Jahre zu leben? Wie weit würde man gehen, um seine Träume zu erreichen?
Der junge Dramatiker Adam Silk (Johannes Lempp) möchte endlich sein Stück auf die große Broadway-Bühne bringen. Doch wer finanziert den brotlosen Künstler? Die Lösung: Rick Visconti (Volker Langenbacher), ein Gangsterboss, dessen ordinäre „Puppe“ Kitty O’Brien (Jo Mahl) ebenfalls an den Broadway will, um ein Star zu werden. Doch leider ist sie hoffnungslos unbegabt, wie sogar ihr Leibwächter Fink (Martin J. Höfer) feststellt, der jede Probe begleiten muss – mit ungeahnten Folgen. Die Ereignisse überschlagen sich. Affären werden begonnen – und abgebrochen. Feindschaften werden zu Freundschaften. Das Stück wird mehrfach umgeschrieben, die Schauspieler schlagen sich die Köpfe ein… und immer wieder mischen sich die Gangster in den Probenverlauf ein. Kurz: der alltägliche Wahnsinn einer Theaterproduktion…Wird es wirklich zu einer Premiere kommen?
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Schon die erste Szene erntet Applaus
Bruchsaler Rundschau (BNN), 08. Mai 2012
Exil-Inszenierung der „Brüder Löwenherz“ beeindruckt mit Fantasie und Feingefühl
D
ie Brüder Löwenherz von Astrid Llndgren ist die Geschichte von zwei Brüdern. Und eine Geschichte vom Sterben, Wirklich? Auf jeden Fall ist die Rede von der Inszenierung dieses Werks im Exil Theater Bruchsal, auf die Bühne gebracht von Marco Feßler und 15 Akteuren, darunter gerade mal drei Erwachsene, Alle anderen sind Kinder, Jugendliche junge Erwachsene mit so gut wie keiner Theatererfahrung. Aber vielleicht ist genau das das Geheimnis dieser Inszenierung, die vom ersten Moment an die Besucher in eine andere Welt entführt.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Die Alten feiern und die Jungen gräbt man ein
Bruchsaler Rundschau (BNN)
Gefeierte Premiere von ‘Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft‘ im Bruchsaler Exil Theater
D
a hatte sich Marco Feßler als Regisseur mit seiner Truppe im Exil Theater diesmal etwas Besonderes und Schweres ausgesucht: "Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft" vom noch jungen österreichischen Stückeschreiber Ewald Palmetshofer; 1978 geboren und schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet – auch für seinen Hamlet. Wer diesmal bei Hamlet auf Shakespeare wartet, wird enttäuscht. Das Exil Theater spielt eine konzentrierte Familiensatire von den Geschwistern Mani (Martin J. Höfer) und Dani (Karina Liebgott), ihren Eltern Caro (Wesna Fuchs) und Kurt (Matthias Roth) und den Freunden und Ehepaar Bine (Sonja Schott) und Oli (Johannes Fuchs).
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Beeindruckende Fassung von Oliver Twist
Bruchsaler Rundschau (BNN)
Amüsantes, spannendes und rühriges Weihnachtsstück für kleine und große Leute
N
ein, sie hat kein Mitleid mit den Mädchen und Jungen, die in ihrem Waisen- und Armenhaus darben. Keifend und mit verachtend boshaftem Blick nimmt Witwe Carney (Wesna Fuchs) jedem Kind seinen letzten Stolz. Liebe und Zuwendung, das gibt es für Straßenkinder im London zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht. Mittendrin der zierliche Oliver Twist, gerade mal zehn Jahre alt, dessen Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Unter der herzlosen Knute der Witwe scheint auch er keine Chance auf ein Leben in Liebe und Geborgenheit zu haben. Und doch: „Güte wird belohnt“, die letzten Worte, die seine Mutter ihrem „Häuflein Elend“ mit auf den Weg gegeben hat, haben sich in seinem kleinen Herz fest gesetzt. Und halten ihn am Leben.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Ein Hamlet vom Erwachsenwerden
Bruchsaler Rundschau (BNN), 17. Oktober 2011
Viele Gratulanten zum Umbau und zur Premiere des Exil Theaters in Bruchsal
A
ngetreten sind sie, um in ihrer Freizeit Theater zu machen. Möglichst ungestört, frei und kreativ. Kreativ, das sind sie, die Exilenten, keine Frage. Doch ungestört? Nein, das waren sie seit ihrer Gründung (fast) nie. Es war die Domizilsuche, die zusätzlich zur musealen noch eine ganz andere Kreativität forderte. Doch auch dieser Herausforderung hat sich das Exil Theater gestellt, hat sich aus der einstigen Schraubenhandlung sein neues Theater gezaubert (wir berichteten). Nun feierten die Amateurakteure dort – endlich – wieder Premiere mit dem von Bernhard Wendel inszenierten „Hamlet”. Und sie feierten die Verwandlung der Lagerhalle in ein modernes, farbenfrohes Theater – einen Mausentempel der besonderen Art.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Exil Theater auf Asyl-Suche
Bruchsaler Rundschau (BNN), 29. September 2010
Bernhard Wendel, 2 Vorsitzender und künstlerischer Leiter des Exil Theaters, im Interview mit Pia Hendel.
V
or zwei Jahren war das Bruchsaler Exil-Theater in die Handelslehranstalt (HLA) gezogen, hatte dort durch umfangreiche Umbauarbeiten die bis dahin kaum genutzte Aula in einen stilvollen Theatersaal verwandelt – der dann auch Domizil von „Willi – die Bühne“ wurde. Nun wird die HLA komplett renoviert und die Aula in einen Multifunktionalraum umgestaltet. Die Exilanten stehen ohne Domizil da. Die Bruchsaler Rundschau stellte vier Fragen an Vizevorstand und Regisseur Bernhard Wendel.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Mit Slapstick zu Seelenqualen
BNN, 19. Oktober 2009
Wenn der Postmann dreifach dasteht, ist geballte Kreativität auf der Bühne: Das Exil Theater überzeugte bei der Premiere von „Mein junges idiotisches Herz“ mit außergewöhnlichen Ideen und grandioser Schauspielleistung.
D
er Wahnsinn hat vier Gesichter, aber viele Kostüme. Ein rotes Kleid für die lebensmüde Karin Schlüter (Lisa-Maria Klotz), ein brauner Bademantel für Hausmeister Eugen Zarter (Alexander Ninnig), Business-Dress für Paula Lachmär (Ellen Grünenwald), eine Krawatte für Hans Werner Sandmann (Marco Fessler), ein gelber Bowler für den Postboten (alle), eine blaue Schürze für den Saftlieferanten (auch alle). Die Charaktere treffen in einem Mietshaus aufeinander und enthüllen sich gegenseitig eine Gemeinsamkeit: einen ausgewachsenen Dachschaden, sozusagen Psychosen in XL.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Charaktere hart an der Grenze zum Wahnsinn
BNN, 17. Juni 2009
Bruchsaler Exil Theater inszenierte tiefschwarze Groteske „Yvonne – die Burgunderprinzessin” in der HLA-Aula
S
ie ist so ganz anders. Sie spricht so gut wie nichts, schaut immer in die andere Richtung, macht einen Schmollmund und hat irgendwie keine Lust auf gar nichts. Yvonne, die Burgunderprinzessin, ist so ganz anders als die königliche Gesellschaft. Keiner will sie, keiner mag sie. Sie funktioniert nicht und irritiert genau deshalb ihre höfische Umwelt. Irgendwie also kein Wunder, dass sich Prinz Philipp an ihr seine Hörner abstoßen will. Gelangweilt von der Oberflächlichkeit bei Hofe will er sich mit Yvonne verloben. Vielleicht gibt sie ja seinem Leben einen Sinn?
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Verlockungen der Schwarzen Magie
BNN, 05. Mai 2009
„Krabat“-Premiere: Exil Theater betont das Mystische an Preußlers Vorlage
M
it dem eigenen Willen ist es so eine Sache. Bei Erwachsenen schon, und auf dem Weg zum Erwachsenwerden erst Recht. Dazu kommen auf diesem Weg ja noch die vielen Verlockungen. Otfried Preußler hat darüber ein Kinderbuch geschrieben: „Krabat“. Das Exil Theater hat es jetzt auf seine Bühne in der Handelslehranstalt gebracht.
Preußler hat sich einer Volkssage um einen Waisenjungen bedient, der bei einem Müller in die Lehre geht – die Mühle freilich ist eine Schwarze Schule, an der Schreiben und Lesen verboten sind und statt dessen Schwarze Kunst gelehrt wird. Regisseur Bernhard Wendel legt seine Inszenierung zwar auch mystisch aus, doch schnell wird deutlich, dass die Schwarze Magie stellvertretend steht für eben diese vielen Verlockungen und das Finden eines eigenen Wegs.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Gretchen passt wie die Faust aufs Auge
BNN, 08. April 2009
Première: Blick hinter die Theaterkulissen mit Goethes Bühnen-Bestseller
„H
offentlich spielen sie es heute so, wie es ist.“ Mit diesem Wunschgedanken einer älteren Dame in der ersten Reihe nimmt der Abend im Bruchsaler Exil Theater seinen Lauf. Und sie spielen tatsächlich so, wie es ist. Lassen das Publikum einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Theatermachens werfen. Denn Theater ist ja einfach nur machen. Dass ausgerechnet Goethes Gretchen-Kästchen-Szene aus Faust I, „in der Reclam-Ausgabe Seite 89 folgende“, für Autor Lutz Hübner und sein „Gretchen 89 ff“ Stück zum Zweck ist, passt wie die Faust aufs Auge.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Rabenschwarze Komödie über die Bühnenwelt
BNN, 31. März 2009
Exil Theater Bruchsal: Lutz Hübners „Gretchen 89 ff“ verspricht voyeuristische Einblicke
E
in theatraler Laie denkt, dass man Theater einfach nur machen muss. Ein Profi gagegen denkt, dass man Theater einfach nur machen muss. Zwischen diesen beiden so gegensätzlichen Auffassungen bewegt sich Lutz Hübners rabenschwarze Komödie über das Theater: „Gretchen 89 ff“. Es handelt sich um dabei nicht um den zwanzigsten Geburtstag eines unbekannten Mädchens, sondern um einen tiefen, höchst voyeuristischen Einblich in die Giftküche des Theaters, ein „Making-of“ quasi.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Mit Liebe und Humor das Leben gemeistert
BNN, 02. Dezember 2008
Exil Theater hatte erfolgreiche Premiere mit „Der Weihnachtsabend“ nach Charles Dickens
„G
ibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“, schreibt Charles Dickens in seinem Roman „David Copperfield“. Diese Lebenseinstellung wird ebenso deutlich in dem Theaterstück „Der Weihnachtsabend“, das beim Exil Theater in der Bruchsaler Handelslhranstalt Premiere hatte. Bernhard Wendel hat es aus der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens entwickelt und auch Regie geführt.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Wir koexistieren
Wochenblatt, 05. November 2008

Das aktuelle Interview: Bernhard Wendel, künstlerischer Leiter des Exil Theaters
S
eit gut einem halben Jahr geht Bruchsal ins Exil. Die kaum genutzte Aula der Handelslehranstalt (HLA) ist vom Amateurtheater zur Spielstätte umfunktioniert worden, vier große Produktionen stehen zu Buche. Der künstlerische Leiter und stellvertretende Vorsitzende des Exil Theaters, Bernhard Wendel, zieht ein Jahr nach Vereinsgründung befragt von Patrick Wurster ein Resümee.
???: Mit Molières „Le Tartuffe“ begann das Exildasein. Viele der Macher waren zuvor maßgeblich bei der Koralle engagiert. Ist in Bruchsal genug Platz für zwei Amateurbühnen?
Bernhard Wendel: Es gab in Bruchsal immer drei Theater: die Badische Landesbühne, die Koralle und das in der Auflösung begriffene Iwwerzwerch Theater, wovon sich viele Mitglieder unserem Verein angeschlossen haben. Aus diesem Grund können auch jetzt beide Theater koexistieren. Und wenn wir bei unseren Vorstellungen den roten Teppich auslegen und die Scheinwerfer einschalten, dann bleiben die Leute stehen; schon deshalb, weil die Vergnügungsmeile nicht weit ist. Manch einer ist so schon Teil unseres Stammpublikums geworden.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Ironie und Satire auf Geisterschloss-Nostalgie
BNN, 04./05. Oktober 2008
„Das Gespenst von Canterville spukt durch die Bruchsaler Handelslehranstalt / Viele Rollen mit wenig Spielern
G
ruselstimmung herrschte im Theatersaal – das grausige Gespenst von Canterville ging um. In seiner Premièrenaufführung begeisterte das Exil Theater sein Publikum in der neuen Kulturstätte Bruchsals. Die den meisten bekannte Geschichte von Oscar Wilde ist schnell erzählt: Amerikanische Familie kauft Schloss mit Geist, Geist spukt, Familie erschrickt nicht. Zwillinge der Familie ihrerseits erschrecken das Gespenst. Hübscher Tochter gelingt es, den Geist zu erlösen und bekommt auch noch ihren Lover. Dargestellt wird die Story von Oscar Wilde als szenische Lesung, die Regisseur und Autor Bernhard Wendel für die Bühne hervorragend bearbeitet und sehr gekonnt angepasst hat.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Ein Duell der Niederträchtigkeiten
BNN, 02.06.2008
Première von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” im Bruchsaler Exil Theater
E
in stilvolles Wohnzimmer mit einladendem weißen Sofa, ein Ehepaar in den Vierzigern, das von einer Party nach Hause kommt. Das Leben zu zweit könnte so schön sein, doch diese Ehe ist die Hölle. Mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” hat sich das Exil Theater nach „Le Tartuffe” an einen zweiten großen Klassiker gewagt, und es wäre bei dieser gelungenen Première zu wünschen gewesen, dass der Theatersaal in der Handelslehranstalt mehr als nur halb voll besetzt gewesen wäre.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Neues Theater spielt Molières „Le Tartuffe”
KA-News, 17.05.2008
Bruchsal - Wenn es in der Barockstadt künftig üblich ist, einfach mal ins Exil zu gehen, dann ist das kein Effekt einer neuen Auswanderungswelle. Denn das Besagte liegt mitten in Bruchsal: in der Aula der Handelslehranstalt.
D
ort haben sich passionierte Theatermenschen eingenistet und im vergangenen Spätsommer einen neuen Verein gegründet, das Exil Theater Bruchsal.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
————————————————————————
Fulminanter Start mit Heuchler-Komödie
INKA-Magazin, 19.05.2008
Fulminanter Start mit Heuchler-Komödie, die man gesehen haben muss! Exil Theater spielt als erstes Stück Molières „Tartuffe“.
W elch ein Stück! Molière hat das Wechselbad von Verbot und Zulassung, abmildernden Umschreibens und geifernden Hasses selber erlebt; und noch im 20. Jahrhundert verhinderten kommunistische Zensoren Tartuffe-Inszenierungen in ihrem Machtbereich. Nun startet das neugegründete „Exil Theater“ mit diesem Stück. Warum gerade „Tartuffe“?
|
|
Weiterlesen...
|
|
————————————————————————
Bruchsal geht ins Exil
raumK, Ausgabe Mai 2008
Bruchsal geht ins Exil - Neues Bruchsaler Theater startet mit Molière
„I
ch bin keinen Heller wert!“, ruft Tartuffe verzweifelt, während er voll gespielter Demut um das riesige Kruzifix auf der Bühne scharwenzelt. Theatralisch, kriecherisch, bigott, heuchlerisch und tückisch - Marco Feßler zieht alle Register der von Molière ersonnenen Figur.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
|
|

Wir sind bei Facebook
|